Das Arrangement

Der Schlüssel dreht sich im Schloss und mein Herz setzt aus. Ich bin schon in Position, eingeklemmt in die hinterste Ecke des Schlafzimmerschranks, die Lamellen der Jalousietür geben mir eine perfekte Sicht auf das Bett und die Tür dahinter. Ich habe sie nur einen Spalt breit offen gelassen.
Samanthas Stimme schwebt herein, atemlos und hell. „Mach es dir gemütlich. Ich hol uns was zu trinken.“
Ich höre seine Stiefel auf dem Parkett, schwer und selbstbewusst. Dann ihre Schritte, das Öffnen des Kühlschranks, das Klirren von Flaschen. Mein Schwanz ist schon halb steif in meiner Jeans. Das war ihre Idee, erinnerst du dich? Sie fragte, ob ich damit klar käme. Ich sagte ja, weil Nein zu sagen bedeutet hätte, zuzugeben, wie sehr mich der Gedanke daran innerlich zerriss.
Sie kommen in Sicht. Derek ist groß, breitschultrig, mit dunklem Stoppelbart und Tätowierungsärmeln, die seine Unterarme hinaufklettern. Er nimmt ihr das Glas aus der Hand und stellt es ungetrunken auf die Kommode. Seine andere Hand findet ihre Hüfte, zieht sie nah.
Samantha: „Ich hab den ganzen Tag daran gedacht.“
Derek: „Ach ja?“
Samantha: „Mhm. Seit du mir vorhin an den Arsch gegriffen hast.“
Sein Mund kracht auf ihren. Es ist nicht sanft. Es ist hungrig, fordernd. Sie stöhnt hinein, ihre Finger krallen sich in den Stoff seines Hemds. Ich sehe, wie ihr Körper gegen seinen schmilzt, und meine Hand wandert hinunter zum Knopf meiner Jeans. Ich sollte nicht. Noch nicht. Aber ich kann nicht anders.

