Endlich allein

Die Haustür fiel ins Schloss, und das Geräusch des Motors meiner Frau verklang in der Einfahrt. Ich lehnte mich gegen die Küchentheke und ließ einen Atemzug los, von dem ich gar nicht wusste, dass ich ihn angehalten hatte. Das Haus fühlte sich jetzt anders an – stiller, aufgeladen mit etwas Ungesprochenem.
Ich hörte leichte Schritte auf der Treppe, und dann erschien Chloe in der Tür. Sie trug diesen winzigen pinken Tupfen-Bikini, in dem sie den ganzen Nachmittag am Pool gelegen hatte. Ihre sonnengeküsste Haut glänzte unter den Küchenlampen, und ihr Haar war noch leicht feucht von einer schnellen Dusche.
Chloe: „Sieht aus, als wären wir für ein paar Stunden ganz allein.“
Ihre Stimme war leicht, neckend, aber ihre Augen hielten meinen Blick eine Spur zu lange. Ich spürte, wie mir die Hitze in den Nacken stieg.
Ich: „Ja, sie meinte, sie kommt spät zurück. Brauchst du was?“
Chloe: „Vielleicht einen Drink. Oder… Gesellschaft.“
Sie kam näher, ihre Hüften schwangen ein kleines bisschen mehr als nötig. Sie blieb direkt vor mir stehen, nah genug, dass ich ihren Kokosnuss-Lotion-Duft riechen konnte.
Chloe: „Weißt du, ich habe mich immer gefragt, wie es wäre, dich ganz für mich allein zu haben.“
Mein Hals wurde trocken. Das war verboten – die Schwägerin meiner Frau, unter meinem Dach. Aber die Art, wie sie mich ansah, wie ihre Finger meinen Arm streiften, ließ jede Regel unwichtig erscheinen.

